Hier werden Ihnen häufige Fragen zum Thema Arbeiten
und Leben in Norwegen beantwortet.
Von der Bewerbung bis zur Arbeitsstelle in Norwegen
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Das erste Telefongespräch ist wichtig,
um herauszu-
finden, ob es sich für Sie lohnt, sich zu bewerben
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Wenn ja, sollte die Bewerbung als Email oder
mit der Anlage als PDF-Datei oder Standard Word Datei zügig erfolgen.
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Ich rufe Sie an um ggf. ein Vorstellungsgespräch
zu vereinbaren
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Das Vorstellungsgespräch ist wichtig für Sie,
um mehr über die Stelle in Norwegen zu erfahren, und
für mich um mehr über Sie zu erfahren.
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Nach dem Gespräch schreibe ich dann eine Email an meinen
Auftraggeber in Norwegen. Dabei
bekommt der Arbeitgeber Ihren Lebenslauf auf
Norwegisch und Ihre Zeugnisse zu sehen. Ich empfehle
ihn Sie einzustellen.
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Wenn er zustimmt, bekomme ich einen
Arbeitsvertrag für Sie, den ich ins Deutsche übersetze.
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Mit der Post bekommen Sie dann den Arbeitsvertrag,
die Übersetzung, 3 Seiten allgemeine Informationen
über Ihre Rechte und Pflichten als neuer Einwohner
Norwegens, sowie die Adressen der Behörden.
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Die Anreise erfolgt dann auf eigene Kosten.
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Der Arbeitgeber ist genau so gespannt wie Sie
und
er ist erfreut über Ihre Ankunft. Sie werden gebraucht.
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Die Wohnung
Der Arbeitgeber verpflichtet sich, für Sie eine möblierte
Wohnung parat zu haben. In der Regel handelt es sich dabei um ein
Appartement mit den nötigen Möbeln, Bad und Küche mit Kühlschrank,
Herd und Waschmaschine. Der Arbeitgeber hat die Wohnung für Sie
reserviert, den Mietvertrag unterschreiben Sie dann selbst. Wohnung : Häufig müssen zwei Monatsmieten als Kaution hinterlegt werden, die der Arbeitgeber eventuell auslegen kann bei Bedarf. Die Miete beträgt umgerechnet ca. 500- 800 Euro im Monat, je
nach Lage und Ausstattung. Die Wohnung sollte nicht weiter als ½
Autostunde von der Arbeitsstelle entfernt sein.
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Sprachkenntnisse
Für die meisten Berufe, die hier genannt werden, sind
Englischkenntnisse ausreichend. Sie sollten so gut sein, dass Sie
einem normalen Alltagsgespräch folgen können und Sie sollten
selbst in einfachen vollständigen Sätzen reden können.
Norwegisch sollten Sie binnen 6 Monaten lernen, oft ist dies sogar im Arbeitsvertrag vorgeschrieben. Wenn nicht, zeigen Sie
jedoch Ihren guten Willen indem Sie einen Abendkurs besuchen oder
sich auf einem anderem Weg bemühen die Sprache zu lernen. Möglich
ist das zum Beispiel am Computer mit einem
interaktiven Lernprogramm. www.norwegisch-aktiv.de
ist dabei sehr zu empfehlen und kostet ca. 60 Euro. Sie werden
sehen, wenn Sie die Landessprache beherrschen, gehören Sie
wie selbstverständlich dazu und fühlen sich nicht mehr
so außen vor.
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Arbeits- und Aufenhaltserlaubnis
Für EU-Bürger ist es eigentlich kein großes Thema,
aber zwei Behördengänge müssen Sie trotzdem erledigen, sobald Sie angekommen sind, am besten
noch vor dem ersten
Arbeitstag.
- Aufenthaltserlaubnis : Der Antrag ist in der örtlichen
Polizeidienststelle zu stellen. Mitzubringen sind:
Personalausweis, Arbeitsvertrag und 2 Passfotos.
- Das Einwohnermeldeamt sollten Sie gleich an-
schließend besuchen. Es nennt sich "Folkeregisteret"
und befindet sich im selben Gebäude wie das Finanz-
amt, das gilt für alle Gemeinden in ganz Norwegen.
Sie stellen dort ein Antrag auf die Personennummer.
Diese ist dringend erforderlich. In Norwegen sind alle Menschen
mit einer persönlichen Nummer versehen.
Sie besteht aus den Geburtsdatum und einer fünf-
stelligen Zahl.
Sobald Sie diese Nummer mit der Post erhalten haben, sollten Sie
sich um eine Lohnsteuerkarte bemühen
und anschließend ein Gehaltskonto eröffnen.
Bitte geben Sie die Personennummer sofort Ihrem Arbeitgeber bekannt.
- Sie sind sozialversichert. Ihr Arbeitgeber hat Sie beim Nationalen
Sozialversicherungsamt angemeldet.
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Die Familie soll mit.
Es ist sinnvoll dass Sie als Arbeitnehmer zuerst alleine nach
Norwegen gehen, um erst einmal Fuß zu fassen und einen Überblick
über die Gegebenheiten
zu erhalten. Nachdem das Probehalbjahr
gut überstanden ist und Sie etwas norwegisch gelernt haben,
können Sie
eine passende Wohnung für die ganze Familie suchen, und Ihre Familie nachkommen.
Das ist meine persönliche Empfehlung, die Ent-scheidung liegt
aber natürlich bei Ihnen.
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Wie sicher sind die Arbeitsstellen?
Norwegen ist in vielen Bereichen abhängig von ausländischen
Arbeitskräften, das gilt insbesondere für die Bauwirtschaft
und zunehmend auch für die Industrie. Es fehlen gute Handwerker
und Industriefacharbeiter fast im ganzen Land, besonders stark
an der Westküste und in der Umgebung von Oslo. Eine Änderung
diesbezüglich ist absolut nicht in Sicht, in Zukunft werden
eher noch mehr Arbeitskräfte gesucht werden.
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg!
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